Wildflowers – Tom Petty 1994

51brqulozlObwohl „Wildflowers“ eigentlich ein Tom Petty Solo Album ist, ist ausser dem Drummer die ganze Heartbrakers Crew mit von der Partie. Dieser wurde nach dieser Platte eh durch Steve Ferrone ersetzt. Nach all den synthiegetränkten und Jeff Lyne-produzierten achziger Produktionen geniesst Petty hier die Solo-Freiheit und legt zusammen mit Altmeister Rick Rubin ein puristisches Meisterwerk amerikanischer Gitarremusik hin. Schon der Opener und Titeltrack zeigt, woher der Wind weht. Dieses Album ist ein Paradebeispiel einer mid-nineties Produktion mit fadengraden puristischen Elektrogitarren von Mike Campbell und dem Chef himself. Dazu seidig-kernige Akusitikgitarren und alles geschmacksvoll mit Benmont Tenchs Hammond und Pianoklängen unterlegt. Echte orchestrale Arrangements untermalen einige der Songs, nie kitschig, aber immer als geschmacksvoller Synthesizerersatz.

Anspieltipps: Good to be King, Wildflowers, Don’t fade on me, Time to move on, Wake up time, Crawling back to you.

Songs: ****
Produktion: *****

Cover+Booklet Artwork: ****

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